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Existenz der Engel – eine Glaubensfrage und was sagt (indirekt) die Wissenschaft dazu? (Wolfgang Oberbauer)

Newton stand jahrhundertelang im Vordergrund
In dem Denken der Menschen war das Universum bis zum Mittelalter erfüllt von unzähligen Geistwesen und Engeln. Erst mit den Erkenntnissen der Wissenschaft des 17. Jahrhunderts wurde plötzlich unser Kosmos zu einer Art Maschinerie, der präzise nach physikalischen Gesetzen arbeitet und allmählich keinen Platz mehr für Geistwesen und Engel mehr hat und hatte.
Das "Newtonsche Universum" drückte sich immer mehr nur noch in der Sprache der Mathematik, Physik, Technik und Wissenschaft, wie Gewicht, Entfernung, Zeit und Potenzen aus. Mit weiterem Fortschreiten der Naturwissenschaften und der Technologie wurden die Geistwesen und Engel immer mehr und mehr „ausgebürgert“ und in den Bereich des Aberglaubens verdrängt.

Hinzu kam noch, dass in dieser Zeit die Hexenverfolgung und Teufelsaustreibungen in Europa ihren Höhepunkt erreichten. Jeder der sich daran nicht beteiligte, setzte sich der Gefahr aus ein Ketzer zu sein. Ermahnte jemanden zur Besonnenheit, riskierte dieser plötzlich selbst der Hexerei oder Zauberei verdächtigt zu werden. Vor diesem Hintergrund, der Austreibung der "bösen Geister", war es schon aus Selbstschutz besser, wenn man mit der Frage "Existenz der Engel" vorsichtig umging.
entfernte Galaxie
Im Protestantismus gab es zahlreiche Reformatoren, die die Schutzengelverehrung als eine Art Gotteslästerung ansahen, da Engel und nicht Gott direkt angesprochen wurde. Ebenso stellten sie die Engel zusammen mit dem Christkind, dem Nikolaus, dem Weihnachtsmann und dem Osterhasen auf die gleiche Stufe.

Das Universum ist angeblich ein Räderwerk
Aus der Sicht dieses mechanistischen Weltbildes war und ist nur glaubwürdig, was sich naturwissenschaftlich erklären und beweisen lässt, noch besser, was man sieht oder anfassen kann. Der Rest ist Glaubenssache für Phantasten und Spinner.

Das Universum wurde zu einem leeren, wesenslosen Bereich erklärt, reduziert auf Zahlen und Formeln. Das Leben auf unserem Planeten entstand nach dem neuen Weltbild, als eine Reihe von Zufälligkeiten in der biologischen Evolutionsentwicklung. Die linke Gehirnhälfte wurde überbewertet und die Gefühlsseite in der rechten Gehirnhälfte wurde im gleichen Maß zurückgedrängt.

Werte, die die eigentliche Essenz des Lebens ausmachen, wie Gefühle, Intuition, Kreativität, Freude, besondere Achtung vor anderen Lebewesen, Gefühle und Liebe hatten immer mehr und mehr einen anderen Stellenwert und wurden als „unwissenschaftlich“ abgestempelt. Die Frage nach dem Sinn des Lebens und was kommt danach, durfte man gar nicht laut äußern, ohne Gefahr zu laufen, schief angeschaut zu werden.

Resultierend aus der Newton'schen Denkweise arbeitet unser Universum danach wie ein Räderwerk, in der die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft gänzlich vorherbestimmt sind. Alles fährt wie auf einer Art Schiene seit dem Urknall dahin. Dementsprechend wurde unser Universum für leblos, unpersönlich, kalt und still erklärt.

Unsere Erde und auch wir sind demnach in eine leblose Maschine eingebunden. Der Mensch, als lebendiges, denkendes, fühlendes Subjekt, hat drin keine Bedeutung. Unterstützt wurde diese Denkungsart auch durch den Versuch, sich gegenüber den Dogmen, unverständlichen Geboten und Verboten aus dem Bereich der verschiedenen Religionsrichtungen und Kulturkreisen, abzugrenzen.
Die Beschreibung der Naturgesetze ist ebenfalls ein geistiges Konstrukt
Allerdings wurde bereits damals und heute immer noch übersehen, dass unser ganzer Kosmos von Naturgesetzen regiert wird, die wir nur auf geistiger Ebene betrachten und erklären können.

Die Naturgesetze sind vom Grundsatz her auch geistige Konstrukte. Die Mathematik, mit der wir die Naturgesetze beschreiben, drückt etwas Immaterielles, also etwas Geistiges aus. Eine mathematische Gleichung ist noch keinem von uns in Form eines anfassbaren Wesens oder Gegenstandes wirklich begegnet. Einerseits bauen wir, ohne zu zögern, auf diesem abstrakten Modell auf - ein Modell, das wir weder anfassen noch sehen können - andererseits haben wir Probleme eine körperlose Intelligenz in diesem Zusammenhang zu akzeptieren.
Wir lehnen es sogar vehement ab, dass genau dieses Geistige durch geistige Wesen geschaffen worden sein könnte. ........ Irgendwie kann ich diese einseitige Betrachtungsweise der Wissenschaft in diesem Kontext nicht nachvollziehen.

Mathematik ist etwas geistiges
Findet schrittweise ein Umdenken statt?
Allmählich findet aber in Teilen der Bevölkerung wieder ein Umdenken statt. Interessant ist dabei, dass dieses Umdenken auch in der Physik sich langsam verbreitet. Das Mysterium ist also wieder im Kommen, nicht nur bei spirituell Suchenden, sondern auch in den Naturwissenschaften und in anderen Bereichen unseres täglichen Lebens.

Den Anstoß dazu gab hierzu unter anderem*) die Allgemeine und Relative Relativitätstheorie. Einsteins neue Sicht von Raum, Zeit und Gravitation hatte grundlegend das Denken in der Physik geändert. Mit der Verbindung von Raum und Zeit zu einem vierdimensionalen Gebilde können deren Abhängigkeiten voneinander dargestellt werden. Die Raumzeitstruktur wird nicht mehr als absolute Größen, sondern dynamisch angesehen. Weg und Zeit beeinflussen sich bei Bewegung gegenseitig. Des Weiteren spielen der Standort des Beobachters sowie die Materie eine Rolle. Je schwerer die Materie, desto stärker ist die Gravitation und deren Einfluss auf die Raumzeitkrümmung.


*) Arbeiten und Theorien z.B. von Niels Bohr, Paul Dirac, Werner Heisenberg, Max Planck und Erwin Schrödinger, um nur einige Physiker zu nennen.

Der Standort, die Schwingungshöhe und Größe des Betrachters ist maßgebend
Die Grundbausteine der „Materie“, egal in welchem Aggregatszustand, sind die uns bisher bekannten Elementarteilchen, wie Atome, Elektronen und Moleküle. Wobei die Atome noch untergliedert sind in Nukleonen bzw. Quarks, Neutronen und Protonen. Und all diese Teilchen sind in Schwingung, also in ständiger Bewegung.

Stellt man sich einen Beobachter in einem Eisenstück vor, der so klein wie ein Atom wäre, würde dieser nur ein schwingendes Etwas, aber keine Materie mehr sehen und erst recht nichts Hartes fühlen oder anfassen können. Er würde feststellen, dass es gar keine Materie gibt, obwohl wir fast alle daran glauben und auf deren Existenz unser gesamtes Weltbild mit der scheinbaren Wirklichkeit aufgebaut ist. Die Quintessenz daraus kann nur sein, dass die "Basis allen Seins" etwas Geistiges sein muss.

Der Atomkern ist nun ca. 10.000 x kleiner, als das Atom. Würde nun dieser Betrachter noch in der gleichen Frequenz des Atoms schwingen, dann könnte er sogar den Atomkern erkennen. Aufgrund der Größenverhältnisse und Abstände der Elementarteilchen sieht er aber im Endeffekt nur einen fast leeren Raum. Der Raum würde sich ihm gegenüber gerade so wie unser Weltall - mit seinen unendlichen Weiten und den Planeten - darstellen.

Letztendlich ist alles nur eine Frage des Standpunktes und der Beschaffenheit des Betrachters, was er sehen kann. Verfolgt man diesen Gedanken weiter, dann gibt es real gar keine Materie. Es gibt nur Schwingungsenergien mit unterschiedlichen Schwingungsgeschwindigkeiten (Frequenzen). Das bedeutet auch, je tiefer die Physiker in den Atomkern eindringen, desto mehr löst sich die scheinbar vorhandene Materie auf. Sie finden keine Materie mehr, sie "stoßen nur" auf reine Energie.

Zugegeben, nun entstehen hier einige Widersprüche zu den Gesetzmäßigkeiten, die einst von der ehrwürdigen Wissenschaft formuliert wurden. Diese bauen allesamt auf das Vorhandensein von Materie auf. „Materie“ als hochfrequente Schwingungen, die selbst noch im Atomkern nicht fest werden, passen da nicht rein. Provokant ausgedrückt, die von unserer Wissenschaft definierten Naturgesetze sind eine reine Theorie, die auf einem Trugschluss basieren.

Um hier Missverständnissen vorzubeugen, von unserem Umfeld auf der Erde aus gesehen, sind diese „falsch definierten“ Naturgesetze sehr wohl richtig, um unsere scheinbare Realität begreiflich machen zu können. Die Definitionen, auf unser Erdenleben bezogen, sind die Fundamente des Fortschritts in der Technologie, der Biologie und auch der Medizin, nur das Leben an sich und das Bewusstsein können damit nicht erklärt werden. Ebenso kann vieles, was außerhalb unseres Dunstkreises "Erdatmosphäre" existiert und abläuft damit nicht verstanden und dementsprechend auch nicht beschrieben werden. Des Weiteren liegt es in der Natur der Menschen - und da sind auch Forscher und Gelehrte nicht ausgenommen - wenn ein winziger Ausschnitt des Weltbildes passend erfasst wurde, diesen auf das Ganze übertragen zu wollen.

Unser Umfeld können wir primär nur mit unseren relativ eingeschränkten Sinnesorganen wahrnehmen. Infolgedessen ist unser Weltbild sehr stark von unseren Sinnesorganen abhängig und wird damit auch entsprechend ständig geprägt.

Alles was wir mit unseren 5 Sinnen „erkennen“ können, fällt uns auch leicht zu akzeptieren. Tatsächlich erfassen wir aber mit unseren 5 Sinnen nur einen extrem schmalen Frequenzbereich „bewusst“. Und genau auf diesen eingeschränkten Blickwinkel bauen sich unsere häufig starren Ansichten auf und davon abgeleitet, die Lehrmeinungen über die Erde, über das Leben, über andere Wesen und dem gesamten Kosmos. Was außerhalb unseres begrenzten Horizontes existiert, können wir gar nicht wahrnehmen.

Wobei einer der wichtigsten Sinne, den ein Mensch bereits im Mutterleib und mit über den Tod hinaus begleitet, weder von der Wissenschaft, noch von einem Großteil unserer Gesellschaft in ihrer Denkungsart berücksichtigt wird. Dieser Sinn wird weder gelehrt, noch wird er besonders ernst genommen, ja er wird sogar von einem Teil unserer verstandesmäßig orientierten Gesellschaft als hinderlich betrachtet.

Dieser Sinn heißt „Gefühle“.
Gefühle mit all ihren Facetten, wie Liebe, Zuneigung, Mitgefühl, Angst, Groll und Wut, beherrschen vorwiegend unser Leben. Dieser Sinn prägt maßgeblich unsere Bewusstseinsstufe. Und nur unser Bewusstsein mit seinen „erarbeiteten Qualitäten“ z. B. der Liebe oder auch Hass, können wir ins Jenseits mitnehmen. Alles andere bleibt zurück.

Ohne Beweis geht gar nichts
Die Wissenschaft will immer einen Beweis, entweder durch empirische Beobachtung, Messung, mathematisches Modell oder durch Experimente. Ist dieser Beweis auf dieser Basis nicht nachvollziehbar, dann kann es auch nicht sein.
Die altehrwürdige Wissenschaft baut immer auf Ursache und Wirkung auf. Das passt auch ganz gut in die Vorstellung von unserer dreidimensionalen Welt. Nur bei einem existentiellen Ereignis, das vermutlich Milliarden von Jahren zurückliegt, ist sie völlig inkonsequent, dem Urknall.
Mit dem Urknall gab es plötzlich eine Wirkung ohne Ursache lt. den Ansichten unserer Naturwissenschaftler. Die ganzen mathematischen, wissenschaftlichen Dogmen, die da heißen: "Berechnen, Messen, Beobachten, Rekonstruieren, auch Ausschließen, empirisch Erfassen" usw. und daraus Beweise und weitere Lehren abzuleiten, funktionieren hier nicht. Das Grundprinzip einer wissenschaftlichen Erklärung, dass eine Hypothese nur durch Fakten, durch welche auch immer, erhärtet werden kann, wird ignoriert.


Gedankengut - ein Nonsens?
Unser Hund hat die Angewohnheit sich auf Tageszeitungen zu legen, egal ob diese auf dem Sofa oder am Boden liegen. Trotz seiner Vorliebe für die Tageszeitungen bezweifle ich, dass er diese lesen kann und viel weniger, den Inhalt versteht. Er scheint auch nicht Schriftzeichen in der Zeitung zu erkennen. Vermutlich ist ihm das Gebilde "Zeitung zur Informationsvermittlung" nicht bewusst.
Das Gleiche lässt sich auch auf Naturvölker übertragen, die noch nie eine Zeitung gesehen haben. Sie wissen demnach auch nicht, dass mit dem Stoß gefalteten Papier Botschaften übertragen werden können. Das Gedankengut kann man weder anfassen, noch sehen, auch nicht messen nicht riechen und erst recht nicht hören. Um so verwunderlicher ist es, da Hunde besonders gut riechen und auch hören können.
Die logische Schlussfolgerung für den Hund daraus, die Zeitung ist nur als Unterlage gut. Für einen Angehörigen eines Naturvolkes, sollte er je eine Zeitung (ohne Bilder) in die Hand bekommen soll, ist sie als Brennmaterial brauchbar. Also existiert weder für unseren Hund, noch für abgeschiedene Naturvölker ein Gedankengut, das in einem Stoß Papier steckt.


Unser Bild des Universums ist aufgebaut auf unsere eingeschränkte Technik und Umweltwahrnehmungen
Nicht nur unsere Wahrnehmung, aufgebaut auf die 5 Sinne, auch unsere Technik ist hierfür ebenfalls recht eingeschränkt. Wir arbeiten heute irgendwo maximal im 1 Tera-Hz-Bereich (=1.000.000.000.000 Schwingungen/sec). Dieser Bereich ist exakt messbar. Allein die Frequenz des sichtbaren Lichts (gelb z. B. ca. 500 THz = 500.000.000.000.000.000 Schwingungen/s) genau zu messen, versagen unsere heutigen technischen Möglichkeiten.

Im Frequenzbereich bis zum sichtbaren Bereich und dem unendlichen Bereich über das Licht hinaus, gibt es noch unzählbar „Vieles“. Auf jeden Fall kann man davon ausgehen, dass unser Umfeld, unsere Natur, unser gesamter Kosmos nicht dort automatisch endet, wo wir nicht mehr in der Lage sind, Dinge zu erfassen, zu messen und berechnen zu können. Nur bezogen auf das elektromagnetische Lichtspektrum nehmen wir nur 8 Prozent wahr (Regenbogenfarben). 92 Prozent unserer natürlichen "Licht-Umgebung" liegen außerhalb unseres Sinnbereiches.

Sicherlich wird es den althergebrachten Naturwissenschaftlern mit technisch höher entwickelten Instrumenten gelingen mehr vom Universum zu verstehen. Solange sie aber nicht gleichzeitig ihre kognitiven Fähigkeiten in allen Richtungen zu erweitern und miteinbinden, wird dies nur ein kleiner Anteil des Gesamtverständnisses für sie bleiben.

Wobei ich hier der Meinung bin, dass bei den kognitiven Fähigkeiten zwingend die Gefühle mit einbezogen werden müssen. Die Gefühle sind ein Hauptbestandteil unseres Daseins auf dieser Erde und bestimmen hier unser Leben. Zum Begreifen der Zusammenhänge in den Universen ist der Weg über die Spiritualität, die sich ja primär über Gefühle erfährt, unerlässlich. Im weitesten Sinne verstehe ich darunter auch das Vertrauen in eine höhere Führung, verbunden mit Liebe und Toleranz zu sich selbst und anderen, sowie Respekt und Dank gegenüber der Mutter Erde, auf der wir leben dürfen, losgelöst von jeglichen Religionsrichtungen.

In unserem direkten Umfeld zeigen uns täglich die Tiere, dass sie mit ihren anders gearteten Sinnesorganen völlig andere Dinge wahrnehmen können, als wir. Obwohl wir z. B. für Ihre Vorahnungen über anstehende Ereignisse keine mathematischen oder physikalischen Erklärungen haben, akzeptieren wir seit jeher deren Fähigkeiten ......... und vereinzelt akzeptieren wir auch, dass es viele Dinge gibt, die wir Menschen nicht wahrnehmen und erkennen können.

Abgeschiedene Wüstenbewohner, die noch nie ihren Lebensraum verlassen haben, kennen weder Radio, noch Fernseher oder andere Fortbewegungsmittel, als Kühe und Kamele. Diese würden wir belächeln, wenn diese behaupten, dass es keine Städte, keine Autos, keinen Straßenlärm, keinen Strom und kein Wasser aus der Leitung sowie keinen Schnee geben kann, da sie solche Dinge noch nie berührt, erblickt, gespürt oder gehört haben.

Das "Nicht-Wahrnehmen" von etwas beweist nicht seine "Nicht-Existenz"
(Dalai Lama)

Der Bereich des linearen Bewusstseins, also des Greifbaren, der Wahrnehmung, der Ursache und Wirkung wird heute nicht mehr so stark idealisiert. Der nichtlineare Bereich mit seinen unendlichen - mit unserem linearen Denken, nicht erfassbaren Themen - findet auch graduell Einzug in der Wissenschaft (z. B. Chaosforschung).

Eines sollte uns dabei stets bewusst sein, alles Leben ist in seiner Substanz nichtlinear. Wir können das Entstehen, den Sinn des Lebens, den Geist und das Sein nicht messen, nicht mathematisch beschreiben und nicht definieren ....... Und trotzdem gibt es uns, mit all unseren Hoffnungen, Wünschen, Gefühlen und Sehnsucht nach Weiterentwicklung hier auf der Erde und für etliche von uns, auch außerhalb unseres heutigen anfassbaren, sichtbaren und vorstellbaren Lebensbereiches.
Falls Gott die Welt geschaffen hat, war seine Hauptsorge sicher nicht, sie so zu machen, dass wir sie verstehen können.
(Albert Einstein)
Ist unsere Erde mehr wie tote "Materie"?
Nach einer Hypothese, der immer mehr Menschen folgen, ist unsere Erde nicht nur eine erstarrte Masse aus Magna und damit ein seelenloses totes Gestein, sondern eher eine Art "lebender Organismus". Es ist ein Organismus, den man mit Achtung gegenüber treten sollte. Es ist ein Platz für uns Menschen, an dem wir uns glücklich fühlen sollten und die Chance haben, unser Bewusstsein zu erweitern. Wobei die Chinesen der westlichen Denkungsart hier weit voraus sind. Seit alters her betrachten sie auch unseren gesamten Kosmos als einen gewaltigen, lebenden Organismus, der ständig im Umbau ist, fortwährend expandiert und dessen Einzelglieder sich alle gegenseitig beeinflussen. - Und dieser Organismus kann aber auch in sich zusammenbrechen oder explodieren. D. h. es wird Energie in einer anderen Beschaffenheit freigesetzt und damit in eine andere "Lebensform" transformiert.

Auch in anderen früheren Kulturen wurde die Erde als Urmutter geschätzt und verehrt, z. B. in der Germanisch-keltischen (Jörd) und in der sumerischen Mythologie, sowie in der griechisch-römische Antike (Gaia).
Die nordamerikanischen Indianer glauben, dass in jedem Element der Natur (Pflanzen, Tiere, Steine usw.) eine Seele wohnt, geboren aus der Mutter Erde. Demzufolge hat die Erde nach ihren Vorstellungen einen göttlichen Geist.

Der englische Astronom Sir James Jeans (1877 bis 1946) schrieb:

„Das Weltall beginnt immer mehr einem großen Gedanken, als einer großen Maschine zu gleichen“.
Weiterhin ist er der Meinung: "Das Ergebnis einer auf das Universum bezogenen wissenschaftlichen Forschung kann in einem einzigen Satz zusammengefasst werden - Es scheint so, dass das Universum von einer höheren Intelligenz gestaltet worden ist, deren mathematisches Wissen unbegrenzt ist."
Es gibt keine Materie an sich, sondern nur ein Gewebe von Energien, dem durch intelligenten Geist Form gegeben wird.
(Max Planck)
"Warum" und nicht "Wie" ist es so
Albert Einstein beschäftigte immer wieder die Frage "warum". Warum funktioniert die Natur gerade so, wie wir sie kennen. Könnten die Naturgesetze auch nicht anders arbeiten? Auch heute stellt sich ein immer größer werdender Kreis von Forschern nicht mehr die Frage "wie" funktioniert unser Universum, sondern "warum" ist unser Universum gerade so, wie es ist, welche Absicht steckt dahinter? Von der Beantwortung der Fragen "woher" und "wohin" sind wir noch weiter entfernt.

Könnten die Naturgesetze auch nicht anders arbeiten? Das Problem dabei ist, dass uns der Blick für das Ganze fehlt. Die Wissenschaft ist derzeit nur in der Lage winzige Teile des Gesamten zu sehen, diesen Teil in irgendeiner Form mathematisch zu erfassen, dann zu berechnen, mitunter eine Hypothese aufzustellen und mit den Daten manchmal auch den missglückten Versuch zu starten, das Weltbild zu erklären. Das ist prinzipiell in Ordnung. Nicht ganz in Ordnung ist es, solange es für diese Erklärung keine andere Hypothese oder einen Gegenbeweis gibt, werden diese zum Standard erhoben und vehement verteidigt. Der größere Teil der Wissenschaftlicher lässt nur die Materie als Basis ihrer Forschung gelten. Da sie nichts anderes kennen, besser gesagt, nicht kennen dürfen, sind ihre Aussagen und Ergebnisse einfach „materiegebunden“. Der Vorteil sich nur auf die Substanzielles zu beziehen, liegt in der Reproduktion der Erkenntnisse und dies über Kontinente hinweg. Wobei hier keinesfalls die Naturwissenschaft in Sachen Jenseits generell dekreditiert werden soll. Es gibt bereits eine Reihe von sehr ernst zu nehmenden Wissenschaftlern, die andere Ansätze als nur die "harte Materie" wählen oder zumindest gelten lassen, dass sie nur einen sehr geringen Teil der multidimensionalen Handlungen außerhalb unseres dreidimensionalen Vorstellungskraft irgendwie sehen bzw. erfassen können.

Um Missdeutungen vorzubeugen, ich spreche hier nicht von den Forschungsergebnissen der Physik, Biologie, Chemie, Geologie, Pharmazie, Medizin, Neurologie und der Geisteswissenschaft mit all ihren positiven Errungenschaften für die Menschheit in Richtung besseres, längeres und müheloseres Leben. Es betrifft einzig die Themen, die mit der Entstehung unseres Universum zu tun haben, wer oder was dahinter stecken könnte. Entstand alles aus sich selbst heraus oder steckt ein Plan einer unbeschreiblichen Intelligenz dahinter.

Wir sind hier unter anderem auf der Erde, um auch ein Leben mit und als Materie zu erfahren. Des weiteren sind wir auf das Dreidimensionale eingeschränkt. Der Ansatz der Wissenschaft, bezogen auf die „Erdthemen“, ist deshalb sicherlich nicht falsch.

Gehen wir nochmal auf das Beispiel mit der Zeitung und unseren Hund zurück. Man kann die Buchstaben einzelner Artikel, die Buchstabenfolge zu einem Wort und daraus die Logik für einen Satz sehr wohl erfassen. Des weiteren können die richtige Schreibweise der Wörter und der Satzbau überprüft werden, aber die Aussage des Artikels, das was der Schreiber damit vermitteln möchte, gelingt dadurch nicht. Noch viel komplizierter wird es mit Literaturwerken. Nur durch wissenschaftliche Erfassung der Buchstaben und Sätze wird es nicht gelingen, den Täter in einem Kriminalroman zu finden oder die enorme Gefühlswelt, die hinter der Tragödie von William Shakespeare „Romeo und Julia“ steckt, zu beschreiben.

Nach einer Theorie in der Quantenphysik ist der Ursprung allen Seins, das Bewusstsein. Die modernen Mystiker – und das sind auch Physiker und Mathematiker - entwickeln Denkmodelle, das "Alles mit Allem" in unserem Kosmos verbunden ist. Begründet wird das Modell, dass Quanten, die kleinsten, uns bekannten Elementarteilchen, Informationen anscheinend untereinander austauschen können. Demzufolge kann man davon ausgehen, dass auch der Makrokosmos diese Fähigkeit der Kommunikation besitzt, da ja alle Materie - die in letzter Konsequenz auch nur Schwingung ist - und damit auch Quanten enthält. Wenn alles mit allem verbunden ist, dann ist die Quantenmechanik sicherlich nur ein Teil eines wesentlich größeren Systems das mit diesem ständig in Wechselbeziehung mit diesem steht.

Hat die Materie einen Willen, ein Gedächtnis oder sogar ein Bewusstsein?
Wenn alles mit allem in unserem Kosmos miteinander verbunden ist, dann müsste dies bereits mit dem Urknall geschehen sein. Auch Prof. Hans-Jörg Fahr ist davon überzeugt, dass der Materie der Wille nicht fremd ist. Bereits am Anfang unserer Galaxie - wie jede Galaxie - muss ihr also schon ein Zweckwollen und ein Wille zur Selbstentfaltung mitgegeben worden sein.

Folgt man dem anthropischen Prinzip (von griechisch anthropos; "Mensch") des britischen Kosmologen und Physikers Brandon Carter, dass es in diesem Kosmos Beobachter gibt, muss demzufolge das Universum durch Regeln geführt sein, welche die Existenz dieser Beobachter zulassen. D. h. bereits beim Entstehen eines neuen Kosmos müssen Eingangsvoraussetzungen geschaffen worden sein, die zumindest später das Vorhandensein von Beobachter zulassen.

Davon abgeleitet müssten allein durch die Macht der Gedanken physikalische Tatsachen ebenfalls geschaffen werden können. Wenn dem so ist, dann könnte die Bibelstelle Johannes 1, 1-14 "Im Anfang war das Wort ...." vielleicht für manchen von uns in einem anderen Licht erscheinen.

Der britische Biochemiker Rupert Sheldrake vermutet, dass über morphogenetische Felder, die gesamte belebte und unbelebte Schöpfung geprägt und gesteuert wird. In diesen Feldern ist das vollständige Wissen der Geschichte und der Evolution nach seiner Theorie gespeichert. Aus diesem unermesslichen Speicher könnten z. B. die Quanten ihre Verständigung zwischen den verschiedenen Ebenen der Realität holen. Dadurch würden sich auch Gedankenübertragungen, Vorahnungen oder auch der Ablauf von gleichartigen Ereignissen erklären lassen.

Rupert Sheldrake ist auch überzeugt, dass das Universum lebendig ist und alles darin ein Bewusstsein hat. Nach seiner Auffassung ist z. B. das Bewusstsein der Sonne nicht als ein in sich geschlossenes System zu sehen, sondern eher als ein Kern, der das gesamte Sonnensystem durchdringt und mit anderen Galaxien in Verbindung steht. Unser eigenes Bewusstsein spielt sich auch nicht nur in unserem Kopf ab. Es breitet sich auch auf unser Umfeld und auf unsere Mitmenschen aus - und zwar auf alle, die mit uns - gewollt oder ungewollt - in Beziehung stehen.

Wenn alles mit allem verbunden ist und wir in irgendeiner Art und Weise "beeinflusst" werden, muss auch umgekehrt auf jeden unserer Gedanken, jedes Ereignis irgendetwas irgendwo in unserem Kosmos erwidern bzw. reagieren.
Es sieht immer mehr so aus, als ob das ganze Universum nichts anderes ist, als ein einziger, grandioser Gedanke.
(Albert Einstein)
Jahrelange scheiterten die Physiker daran, dass das anthropische Modell scheinbar nicht mit der Physik und ihren Größen vereinbar ist. Allmählich ändert sich auch hier das Denken. Eine ebenso wachsende Anzahl von Wissenschaftlern glaubt in der Zwischenzeit nicht mehr daran, dass die Natur die Kräfte aus sich selbst hervorbringt und diese dann, wie die Rädchen eines Uhrwerkes haargenau ineinandergreifen lässt. Es muss etwas anderes dahinter stecken.

Jedes Atom auf unserer Erde ist außerplanetarisch
Unbestritten ist bei einem Großteil der Bevölkerung, dass wir hier nicht alleine in unserer Milchstraße leben. Es gibt eine Vielzahl von Fixsternen in unserem Universum, auf denen intelligente Wesen bestehen können. Unsere Galaxie existiert seit über 14 Milliarden Jahre und sie enthält demzufolge zahllose Planeten, die wesentlich älter sind, als unsere Erde. Schon aus dieser Sicht ist die Annahme, dass auch dort Leben in irgendeiner Form entstanden sein muss, sehr plausibel.
Reste einer Supernova

Unser Sonnensystem ist also ca. 4,7 Milliarden Jahre alt. Es ist als ca. 9 Milliarden Jahre nach dem Urknall erst entstanden. Demzufolge ist unser ganzes Sonnensystem und natürlich auch unsere Erde, rein physikalisch betrachtet, außerplanetarischer (außerterrestrischer) Herkunft. Damit ist auch jedes Atom direkt und jede Zelle, zumindest indirekt, erdfremden Ursprungs. Die Naturgesetze, welche auch immer die richtigen sind, sind in unserem All überall gleich und wirken sehr wahrscheinlich ähnlich.

Allein aufbauend auf diese Tatsachen, sollten wir uns nicht anmaßen, dass sich das gesamte Gebilde, vom Urknall her beginnend bis zum gegenwärtigem Weltall, nur für uns winzige Erdenbewohner entwickelt hat bzw. für uns geschaffen worden sein sollte.

Schon die mathematische Wahrscheinlichkeit spricht gegen unser Alleinsein im Kosmos
Sir Roger Penrose, englischer Mathematiker, Physiker und Kosmologie hat für die fiktive Annahme, dass unser heutiges Universum zufällig entstanden ist, eine Wahrscheinlichkeitsrechnung aufgestellt. Bei seinem Rechenmodell berücksichtigte er dabei alle bekannten physikalischen Konstanten und Variablen, die für ein Leben mit den erforderlichen Umweltbedingungen, wie wir sie heute kennen, darin notwendig sind. Er kam auf eine "1" mit 10123 Nullen. Zum Vergleich, alle Atome in unserer gesamten Galaxie zusammengezählt, ergeben eine "1" mit knapp 80 Nullen. Allein diese beiden Zahlenkonstrukte zeigen schon, dass der Kosmos nicht auf Zufälligkeiten basiert und wir schon gar nicht dessen Zufallsprodukt sind.

Bisher wurden 340 Planeten innerhalb unseres erreichbaren Universums gefunden, auf denen Leben nach unserer Vorstellung, wenn auch in sehr niedriger Form, da sie entweder zu kalt oder zu heiß sind, existieren könnte. Der US-Astronom Alan Boss von dem Carnegie-Institute vermutet, dass es um die 100 Milliarden von diesen Planeten in unserer Milchstraße gibt. Berücksichtigt man, dass allein in unserem Universum gut über 50 Milliarden weitere Milchstraßen vorhanden sind, ist das Bestehen von erdähnlichen Planeten, auf denen intelligentes Leben existiert absolut sicher. Dabei wird immer nur von Lebensformen ausgegangen, die unseren ähneln. Lebensformen, die wir nicht kennen, sind bei dieser unendlichen Zahl von möglichen Sternen, die Bedingungen für Leben bieten, nicht einbezogen.

Unbestritten ist auch, dass unser Universum nicht alleine ist. Nach Berechnungen soll es über 10 hoch 500 Universen geben, also eine "1" mit 500 Nullen. Rein von der mathematischen Wahrscheinlichkeit her müssen demnach unzählige Lebensformen und dementsprechende mannigfaltige Lebewesen existieren. Wobei man sich von unseren Grundbedingungen zum Leben, d. h. einen Körper, der Wasser und Sauerstoff sowie uns bekannte Nahrungsmittel benötigt, loslösen muss. Die Merkmale eines Wesens sind primär Geist und Seele sowie Bewusstsein. In diesem Zustand sind sie reine Energieformen.

Wieso soll es keine Lebensformen geben, die auf einer völlig anderen chemischen Basis existieren und wesentlich vielgestaltiger ist, als wir es uns vorstellen können?
Nur nach unseren, teilweise antiquierten Vorstellungen muss jeder "Körper" auch noch aus Zellen, Knochen, Wirbeln, Fleisch oder Ähnliches - umgeben von einer Haut - bestehen.

Hinzu kommt, dass unser Universum vergleichsweise zu der ungeheuren Gesamtzahl von Universen nur wie ein Sandkorn in der Sahara wirkt. Vergleicht man dazu unsere Erde mit der Gesamtzahl, dann ist diese demnach so winzig, dass diese Dimensionen für unser Gehirn gar nicht mehr beschreibbar ist. Umgekehrt gilt dies auch dementsprechend für die enorme Vielfalt von "Lebewesen" außerhalb unseres Vorstellungsbereiches.

Wobei nicht jeder Kosmos den gleichen Naturgesetzen unterworfen sein muss und daraus demzufolge schon ein „Leben“ mit allen Randbedingungen völlig unterschiedlich sein kann, angepasst an die Gesetze des jeweiligen Universums.

DNS-Code durch Evolution entstanden?
Damit alle Wesen ihre Eigenschaften an die Nachkommen weitergeben können, zumindest was diese hier auf der Erde betrifft, bedarf es einen Bauplan. Dieser Plan muss lückenlose Informationen, z. B. in einem Code festgehalten, sämtlicher Körperfunktionen und -abläufe enthalten. Jede Zelle enthält diesen Code. Damit ist jede Zelle, jedes Haar, jedes Organ, jeder Bewegungsablauf, jeder Stoffwechsel des Lebewesens diesem Code „unterworfen“ und wird von diesem dementsprechend gesteuert.
Hinterlegt ist dieser genetische Code in der DNS (Desoxyribonukleinsäure). Die DNS ist eine organische Verbindung mit vielfältigen gearteten Molekülen, wobei auffällig ist, dass dieser Code für alle Lebewesen, bis auf wenige Sonderfälle gleich ist.
Die Evolutionstheorie setzt an dieser Stelle in der Entwicklung der unterschiedlichen Organismen viel später ein. Die DNS ist in ihrer Grundstruktur bereits vorhanden und wird im Laufe der stetigen Entwicklung ergänzt bzw. verfeinert. Grund für diese immerwährende Weiterentwicklung sind unterschiedliche Umwelteinflüsse, wie z. B. Nahrung und Klima. Ein weiterer Grund ist, es gibt in unserem Universum keinen Stillstand. Alles ist einer ständigen Veränderung unterworfen.
Der primäre Sachverhalt ist, die Evolution führt nur etwas Vorhandenes weiter. Dieser komplizierte, fast identische genetische Code ist nicht rein zufällig, ohne jegliche schöpferische Beeinflussung von allein entstanden. D. h. – und hier nehme ich mal die "Wissenschaft“ zur Hilfe, ein Code, genauso wie die Software eines Computers, kann sich nicht aus selbst heraus entwickeln. Dahinter steckt immer eine geistige Leistung, injiziert durch ein intelligentes Wesen.

Die Physik kennt nur 4 Grundkräfte
Von der Physik her sind uns vier Grundkräfte bekannt, die das Geschehen in unserem Kosmos bestimmen. Die Gravitationskraft und die Kräfte im Atomkern. Im Atomkern wirken die elektromagnetische Kraft, die schwache und starke Kernkraft. Für jede der vier Grundkräfte gibt es jeweils nur eine Kopplungskonstante mit einem bestimmten Wert.

Es gibt keine schlüssige Begründung, weshalb die Kopplungskonstanten im Zusammenhang mit der Elementarteilchenmasse exakt diese Werte haben. Gleiches gilt für das Massenverhältnis der Protonen, Neutronen und Elektronen zueinander. Wieso sind die Gravitationskräfte und die jeweilige einzelne Sternenmasse genau so groß, dass sich nicht die Sterne zu einem riesigen Ball vereinigen oder völlig unkoordiniert auseinander driften? „Warum“ wurden aus der Fülle der Möglichkeiten der Naturkonstanten, genau diese und keine anderen oder einfach weitere ausgewählt?

Der Wissenschaft ist heute noch nicht einmal der Aufbau und die Wirkungsweise des Grundbausteins der Materie - das Atom - vollends klar. Alles was kleiner als ein Elektron ist, ist unerforschtes Gebiet. Je näher die Kernphysik in den Atomkern vordringt, desto mehr zerfleddert dieser. Lange Jahre ging man davon aus, dass der Atomkern ein zusammengedrücktes Etwas von Neutronen und Protonen ist. Und plötzlich entdecken die Physiker, dass Quarks hinter den Neutronen und Protonen stecken und diese auch noch immer mindestens doppelt auftreten. Dann gibt es noch die Gluonen (Starke Kernkraft), der "Klebstoff", der den Atomkern zusammenhält. Baryonen, Mesonen, Hadronen spielen auch noch eine Rolle. Wobei die Gluonenkraft die „Doppel- bzw. Dreifach-Quarks“ wie über ein elastisches Band zusammenhalten. Noch rätselhafter dabei ist, je größer der Abstand zwischen den zusammengehörigen Quarks wird, desto mehr nimmt die „Starke Kraft“ zu.

..... Der ganze Atomkern scheint eher ein einziger Energiewirbel, besser gesagt, eine pulsierende Energie zu sein, dessen letzte Struktur und die Antwort auf "warum ist das so" noch lange nicht gefunden ist.
Die Natur ist so gemacht, dass sie verstanden werden kann. Oder vielleicht sollte ich richtiger umgekehrt sagen, unser Denken ist so gemacht, dass es die Natur verstehen kann.
(Werner Heisenberg)
Ähnlichkeiten im Mikro- und Makrokosmos
Auffallend sind auch die Ähnlichkeiten und immer wiederkehrende Muster in unserer Natur, egal ob im Mikro- oder Makrokosmos. Um die Atomkerne kreisen Elektronen. Äquivalent dazu ist unser Sonnensystem, ja unser ganzes Universum aufgebaut. Ganzheitlich gesehen ist alles auf wenige Konstanten und Vorlagen reduziert.
Erstaunlich sind auch dabei die auffallende Ordnungsstruktur und der verblüffende Gleichgewichtszustand, hervorgerufen durch die Gravitationskräfte.
Nichts in unserem Universum, kein noch so kleines Teilchen oder noch so großer Planet ist allein. Kein „Gebilde“ egal ob im Mikro-, Makrokosmos oder auch welcher Dimension, kein Elektron und auch noch so großer Planet, zieht irgendwo verloren allein seine Bahnrunden, sondern sie sind immer in Wechselwirkung mit etwas anderem und damit voll in die Gesamtheit eingebunden.
e= m x c hoch 2

Eine Erklärung macht sich unter den Wissenschaftlern, die sich die Frage nach dem "Warum" stellen, immer mehr breit, dass eine unbeschreibliche Intelligenz, ein Zentrum von geballten Wissen und Wesen, die heute in ihren Fähigkeiten für uns nicht erfassbar sind, dahinter stecken müssen. Der Schluss liegt sehr nahe, dass bereits vor dem Urknall irgendetwas, irgendjemand oder irgendwer mit absoluter Präzision und Planung den Grundstein für unsere heutige Existenz gelegt hat.

Demzufolge muss zwangsläufig ein übergeordneter Entwicklungsplan für unser Universum zugrunde gelegt gewesen bzw. immer noch gelegt sein, mit dem Ziel, einen vollkommenen Gleichklang innerhalb des Systems zu schaffen und mit Bewohnern, egal mit oder ohne Körper, zu "besiedeln". Dann ist es nur logisch, dass für jedes der betroffenen Universen spezifische Architekten, Überbringer, Ausführende, Wächter, Beschützer und Helfer existieren müssen.

Ich habe lange nach Erklärungen gesucht, was vor dem Urknall gewesen sein könnte.
Die stimmigste Erklärung ist für mich, der Urknall unseres Universums ist eine "Art" Untermenge der Schöpfung, der ebenso von der Schöpfung, wie die anderen unzähligen Universen angestoßen wurde.  
Damit erübrigt sich für mich die Frage, was war vor dem Urknall von unserem "bescheidenen" Universum.

Kann man die universelle Liebe spüren oder sogar sehen?
Mit meinem Hund gehe ich gerne sehr früh im Park spazieren und genieße das Singen der Vögel, das satte Grün der Bäume, das Spiel der Wolken und die aufgehende Sonne. Manchmal gerate ich dabei in eine eigenartige Stimmung, in der mir für einen kurzen Augenblick das Zusammenspiel meiner Umgebung gewahr wird. Unsere Mutter Erde lässt uns vorbehaltlos auf ihr leben, egal wie wir sie achten und mit ihr umgehen. Die Bäume und die Sträucher spenden uns ohne jegliche Gegenleistung Sauerstoff und versorgen mit Nahrung.  Die Tiere haben ebenfalls keine Forderungen an uns. Die Sonne versorgt alles, was auf der Erde existiert, bedingungslos und ohne Selektion mit Energie und Wärme usw.  
Und das ist Liebe. In solchen Augenblicken lässt sich für mich auch nachvollziehen, dass das nicht nur hier auf der Erde, sondern das ganze Universum auf dieser besonderen Liebe aufgebaut sein muss (siehe auch Zitat von Albert Einstein)
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Eine weitere Schlussfolgerung daraus ist, dass alles - uns eingeschlossen - immer schon ein Teil eines unermesslichen Systems ist und Nichts - dementsprechend auch wir - nie allein waren, nie allein sind und nie allein sein werden.

Eine ebenso wichtige Quintessenz hierbei ist, wir sind nicht nur ein passives Teil des Systems, sondern wir wirken aktiv an dem Geschehen des Kosmos mit und sind dementsprechend mit allen unseren Entscheidungen an der Gestaltung des Universums beteiligt.
Dies unterstützt auch die neuere Auffassung der Wissenschaft, dass die Entwicklung des Universums, also die der „Schöpfung“, nicht zu Ende ist. Wir befinden uns in einem sich immerwährenden Entwicklungsprozess. Nur an einem Prozess, der Änderungen unterworfen ist und auch diese zulässt, kann man aktiv gestalterisch mitwirken.
Die wichtigste Erkenntnis meines Lebens ist die, dass wir in einem liebenden Universum leben.
(Albert Einstein)
Das Wesen unterschiedlicher Lebensarten auf unserer Erde unerforscht
Dabei sollten wir eines nicht vergessen, wir sind heute noch nicht in der Lage über das Wesen einer Termite, eines Termitenhügels, einer Biene, eines Bienenstockes, einer Ameise, geschweige eines Ameisenhaufens, noch eines Vogels, eines Hundes und erst recht nicht über das Wesen eines Menschen eine Aussage; treffen zu können. Wir sind z. B. auch weit davon entfernt Gefühle und das Unbewusste (umgangssprachlich „Unterbewusstsein“) - eines der wichtigsten Aspekte von Lebewesen - erforscht zu haben.

Wissenschaftlich gesehen sind wir noch nicht mal hier in den Kinderschuhen. - Anders ausgedrückt, wir wissen gar nichts darüber. Wir maßen uns aber an, zumindest ein Teil von uns, andere Wesen, nur weil wir sie nicht erkennen können, als "nicht-existent" einzustufen und versuchen dies auch noch, mit unseren beschränkten Erfassungsmöglichkeiten und nur bis zum "Tellerrand-Sehen", zu beweisen.

Die Fähigkeit etwas wahrzunehmen, aus einer etwas anderen Sicht.
Ich liebe es, Ameisen und deren geschäftiges Treiben zuzusehen. Egal wo ich bin, sehe ich einen größeren Ameisenhaufen, bleibe ich stehen und beobachte diesen eine Zeitlang. Im ersten Moment scheinen die Tiere völlig durcheinander zu rennen. Schaut man aber genauer hin und befasst sich mit den Tierchen, dann kann man nur über das perfekt organisierte Ameisenvolk staunen.

Es ist faszinierend mit welcher Ausdauer und gegenseitiger Unterstützung sie große Nahrungsstücke ins Nest schleppen, wie sie lebendige „Ameisenbrücken“ bauen, damit ihre Artgenossen Hindernisse überwinden können, welche Strategien sie entwickeln um ihre Beute zu erlegen und wie schnell sie reagieren, wenn ihr Bau beschädigt wurde oder bedroht wird.
Ameisenhaufen
Der Ameisenhaufen mit seinen Bewohnern ist ein eigener Staat mit einer ausgeklügelten Sozialstruktur und mit strenger Arbeitseinteilung. Arbeiterinnen, Drohnen, Soldaten und Königinnen sorgen jeweils in ihrem Aufgabenbereich für die Erhaltung ihrer Art. Die Ameisen sind wahre Baumeister ihres Fachs. Ihre Bauten haben verschiedene Kammern mit diversen Funktionen, verzweigte unterirdische Gänge und raffinierte Belüftungssysteme sowie in allen Richtungen direkt angelegte Straßen.

Ihr Informationsaustausch erfolgt auf vielfältige Weise. Sie verständigen sich durch Körperberührung und mit ihren Fühlern. Sie geben Botschaften bei der Futterübergabe weiter, setzen chemische Alarm- und Markierungsstoffe, die sie aus verschiedenen Drüsen ausscheiden. Sie haben einen sehr guten Orientierungssinn, der es ihnen erlaubt, das Nest in weitem Umkreis nach Nahrung abzusuchen. Die Ameisen verteidigen Ihren Staat und führen sogar „Kriege“. Kurzum sie sind mustergültig organisiert.

Nun war ich (vermutlich) noch nie eine Ameise. Ich bin aber überzeugt, dass die Ameisen von uns Menschen, unserer Technik, von unseren Problemen, unserer Denkungsart nichts wissen und auch nichts wissen wollen. Sie haben sehr wahrscheinlich nicht das Bedürfnis mit uns in Kontakt treten. Sie können uns auch nicht wirklich als ein intelligenteres Wesen wahrnehmen. Höchstens wir trampeln auf ihnen herum und zerstören ihren Bau. Damit beweisen wir eher das Gegenteil. Aufgrund der Gesamtleistung eines jeweiligen Ameisenstaates kann man eine gewisse „Gruppenintelligenz“ und vielleicht sogar ein spezielles "Bewusstsein" sicherlich nicht verneinen.

Betrachtet nun uns Menschen ein Außerirdischer, ein höheres Wesen oder wer auch immer, ist es fraglich, ob dieser/dieses mit uns kommunizieren kann oder überhaupt mit uns kommunizieren möchte. Welche Ansicht wird dieses Wesen wohl über uns haben? Hält uns dieser "Fremde" aus einer fernen Galaxie für besonders intelligent oder ist er eher der Meinung, dass wir uns auf einem relativ primitiven Level - sowie technisch und vielleicht auch mental - bewegen?

Wie würde dieser unsere Fähigkeiten logisch zu denken, mit unseren ständigen Zukunftssorgen und Streitereien untereinander, der Selbstzerstörung sowie das dauernde Beurteilen und Verurteilen - verbunden mit Engstirnigkeit, und Besserwisserei - sehen? Wie würde er unsere eingeschränkte Sichtweise einordnen, dass alles was wir nicht anfassen, erblicken, hören, schmecken oder riechen können - als "nicht wahr" einzustufen?

Weshalb vernachlässigen wir unseren wichtigsten Sinn, der uns sei je her begleitet - "das Gefühl"? Weshalb sind wir ständig bestrebt, diesen Sinn mehr oder weniger vehement zu unterbinden? Haben wir wirklich verinnerlicht, dass unsere Gefühle das sind - mit ihrem gesamten Spektrum an Emotionen - was unser gesamtes Leben, aber noch mehr unser Bewusstsein gestaltet und beeinflusst .... und immer beeinflussen wird. Nur unsere Gefühle, also die Liebe, der Hass, die Wut und das Mitgefühl und nichts anderes können wir am Ende unseres Erdenaufenthaltes mitnehmen.

Vielleicht sieht das höhere Wesen in uns auch nur einen Art Ameisenstaat mit niedriger Intelligenz und geringem Wissen, den man am besten in Ruhe lässt und möglichst nicht stört.

Die größte Entscheidung Deines Lebens liegt darin, dass Du Dein Leben ändern kannst, indem Du Deine Geisteshaltung änderst.
(Albert Schweitzer)
hierzu nachfolgend:
Das universelle Resonanzgesetz (Schwingungen und das Potential unserer Gedanken)


Mehr Detailinformationen finden sie unter: http://resonanz.synergetikmuenchen.de

Von der Seite des Resonanzgesetzes her betrachtet addieren sich Energien, die mit gleicher Frequenz aufeinander treffen. Das bekanntesten Beispiele sind die Radio- und Fernsehtechnik und seit einigen Jahren die Handys.

Jede Materie, jeder Körper, jede Zelle und auch jeder Gedanke erzeugt auch ein Schwingungsfeld. D. h. es muss nicht immer eine gezielte Technik mit einem Sender und einem Empfänger dahinter stecken, um Schwingungen zu erzeugen und auszusenden. Der Unterschied zu technischen Sendern ist , dass die "Sendeleistung" wesentlich geringer ist, dafür aber die Frequenzen wesentlich vielfältiger sind. Wobei wir 2 Sender haben, die Energien ausstahlen, das Gehirn und unser Herz.

Die Energien von einem unserer Gedanken können unterschiedlich oder mit der gleichen Frequenz schwingen. Trifft eine von uns ausgesendete Energie auf eine gleiche Energie mit gleicher Frequenz treten diese in Resonanz miteinander. Egal ob dies einer der betroffenen "Energien" gefällt oder nicht. Es kann sich keines der "Energien" vor der Resonanz verstecken.

Auf unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen bezogen - unabhängig davon, ob sie positiv oder negativ sind - werden diese verstärkt, wenn sie auf Menschen mit gleichem Gedankengut und Handlungsweisen treffen. Ist keine Resonanz da, dann ist uns das Gegenüber gleichgültig.
(Er ist mit mir auf der gleichen Wellenläge. Er war mir auf Anhieb sympathisch. Sein Geschwätz hat mich überhaupt nicht berührt).

Ist uns jemand unsympathisch, dann reflektiert dieser uns genau dieses Unsympathische. Wir sind ebenfalls in Resonanz mit ihm, allerdings in negativer Hinsicht. Uns ist selten bewusst, dass er uns eigentlich nur das spiegelt, das mit uns zu tun hat. Gleiches gilt natürlich auch für unsere Wünsche und Vorstellungen von Themen, Ereignissen, Anliegen und materiellen Dingen. Lenken wir unsere Bewusstseinsenergie sorgfältig darauf, können wir mit diesen in Resonanz kommen und eine Verstärkung setzt sich ein.

Das Universum reagiert aber unglücklicherweise auch auf alles, was ausgesendet wird. Senden wir zaghafte Energien, wenig Selbstvertrauen und "das klappt nie" oder noch schlimmer "bei mir klappt das nie" aus, dann kommen wir genau mit diesen Energien in Übereinstimmung und verstärken damit noch unsere Ansicht über uns selbst. -- "Wie im Innen, so im Außen".

Welche Eigenschwingung wir von uns geben und in welcher Intensität, bestimmen wir selbst. Das Fatale ist aber, dass wir uns der ständigen "Energiestrahlung und Energieempfang" meist nicht bewusst sind. Reagieren wir auf Emotionen anderer, wie Angst, Hass, Wut, Panik, Abscheu, Kummer aber auch Freude, Gelassenheit, Liebe, Vertrauen, Interesse usw., dann ist genau in uns dieses Schwingungspotential enthalten.

Es liegt im Endeffekt in unserem Ermessen auf welche Energie wir ansprechen. Gehen wir z. B. in einen Wald, dann werden wir (meist) von der Schwingung der Natur angesteckt. Wir werden auch ruhiger und gelassener. Der Alltagsstress wird in den Hintergrund gedrängt und manchmal gelingt es uns sogar „im Hier und Jetzt “ zu sein.

Sind wir in einer Großveranstaltung, Kundgebung oder was auch immer, dann können wir genau von dieser Atmosphäre, egal in welche Richtung, "angesteckt" werden. Stimmt die Frequenz der Atmosphäre für uns nicht, dann langweilen wir uns und können mit der Veranstaltung nichts anfangen.

Der spirituell Suchende wundert sich oft, weshalb sich sein Freundkreis allmählich ändert. Jahrelang getraute er sich nicht, sein geheimen Gedanken, was sich zwischen Himmel und Erde abspielt, preiszugeben. Er hatte immer Bedenken bereits im Ansatz ausgelacht zu werden. ... und plötzlich begegnet Menschen, die ähnlich denken und er kann ohne Scheu darüber sprechen. Er kommt in Resonanz mit ihnen.